One in arguably a few thousand

Currently in Germany’s Top 40 Radio Charts is a song by Max Giesinger called “80 Millionen”, where the singer muses about the incredibly small chance of meeting his lover, a chance of one in eighty million, the rough-and-ready number of the German population. Though 81.8 million would be the more accurate number, for reasons of song-writing eighty million is fine. The singer also admits that he “was never good at probabilities” but he remembered that the chance of meeting her (or him for that matter) approaches zero.  Now the probability of meeting, falling in love and actually being together with one particular person is indeed close to zero – in the literal frequentist view it is one over eighty million, which is zero for all practical purposes, even for matters of the heart in which the brain has little say. The thing is, a purely frequentist approach is plain wrong. Luckily for Mr Giesinger, the chances are much better than he thinks. Continue reading One in arguably a few thousand

Winter-Workshop der Bundesbank

Letzte Woche war ich für fünf Tage im Tagungszentrum der Deutschen Bundesbank in Eltville und habe am Winter-Workshop “Europäische Geldpolitik in der Praxis” teilgenommen.

Thematisch gingen die Vorträge und Seminare von den Entwicklungen an den Finanzmärkten über die Transmission der Geldpolitik bis hin zur Sicherheitenpolitik im Eurosystem. Ich habe nicht nur jede Menge Neues gelernt, sondern auch gesehen, wie die Inhalte aus dem Studium im Tagesgeschäft einer Zentralbank eingesetzt werden. Ich möchte mich bei der Bundesbank und den Dozenten und Organisatoren für den gelungenen Workshop bedanken. Aber so ein Workshop steht und fällt natürlich auch mit den Teilnehmern.

Von Euch habe ich viel gelernt und ich habe die fünf Tage mit Euch genossen und freue mich darauf vielleicht mit dem einen oder anderen irgendwann mal wieder zu tun zu haben. Vielleicht schaffen wir es auch, den Kontakt nicht vollständig abreißen zu lassen.

 

Adiós, Facebook!

Ich habe gerade eben mein Facebookkonto gelöscht. Ich hatte vor knapp drei Wochen dort diesen Schritt für heute angekündigt und entsprechend durchgezogen. Diese Zeit habe ich eingeplant, dass all diejenigen, mit denen ich per Facebook aber nicht über andere Kanäle verbunden bin, mich nach eMail-Adresse, Handynummer, etc. fragen können. Resonanz? Continue reading Adiós, Facebook!

Treffen sich zwei Schneeflocken…

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… sagt die eine zur anderen: „Hey, lass uns nach Mainz fliegen und ein bisschen Chaos verursachen!“ Darauf die andere: „Ach, das schaffst Du doch auch alleine!“
So oder so ähnlich muss es sich gestern an den Ufern des Rheins zugetragen haben. Gegen 14 Uhr hats ein bisschen geschneit und auf den Wiesen ist es liegengeblieben, während die Straßen sehr schnell wieder frei uns befahrbar waren. Warum diese laut Anzeigetafeln der Bushaltestellen „extremen Witterungsbedingungen“ für solche Verspätungen gesorgt haben, weiß ich nicht.
Ich wundere mich eigentlich jeden Winter, darüber wie unvorbereitet viele Leute und Unternehmen sind. Bisher war es in jedem Winter, der auch üblicherweise immer nach dem Herbst kam, zumeist kalt, regnerisch und bei Schnee und Frost auch glatt. Ist es so schwierig, den Winter 2010/2011 zu antizipieren und vielleicht die Busse mit Winterreifen oder Schneeketten auszustatten?
Vielleicht hacke ich auch gerade auf den falschen herum, und die MVG ist unschuldig und wurde von anderen Teilnehmern des motorisierten Individualverkehrs aufgehalten, die ihrerseits nicht in der Lage waren, den Winter vorherzusehen und vielleicht Vorbereitungen zu treffen. Oder aber es sind diejenigen Autofahrern, die bei zwei Flöckchen schon Schiss bekommen, und mit 20 über die Straßen schleichen. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus allem.
Soviele Autos, die bei Schnee ohne Licht und mit ungeräumtem Dach fahren, lassen mich zu dem Schluss kommen, dass das mit dem Winter wohl so ähnlich ist, wie Weihnachten. So sicher wie das Amen in der Kirche, aber einige trifft es offenbar völlig unvorbereitet, und sie haben keine Ahnung, wie man sich verhalten soll.

Filmtipp: 9

Gestern abend war ich im Uni-Kino. Gezeigt wurde “9” von Shane Acker. Trotz der düsteren Atmosphäre einer toten, durch einen Weltkrieg zerstörten Erde, ist der Film mit seinen kleinen knuddeligen Stoffpuppen als Protagonisten, eine unglaublich warmherzige Hymne an das Leben. Gleichzeitig ein Plädoyer für Frieden und gegen totalitäre Bestrebungen, zeigt der Film deutlich, wo die Menschheit enden kann, gibt aber auch Hoffnung, es nicht soweit kommen zu lassen.
Die Anleihen bei “2001”, “Wall-E” und “Matrix” sind zwar recht deutlich, aber so geschickt mit einander verwoben, dass “9” kein billiger Abklatsch ist, sondern ein dystopisches Kammerspiel von neun kleinen Puppen gegen einen scheinbar übermächtigen Feind.
Schade, dass der Film in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit erfahren hat, die er verdient. Ein kleines feines Juwel und absolut sehenswert.

Offizielle Seite zum Film

Über Fußgängerampeln


Heute morgen habe ich eine Fußgängerampel überquert. So eine zum drücken. Ordentlich und pflichtbewusst, wie ich nun mal bin, drücke ich den Knopf und warte, bis ich grün bekommen. Ich weiß, ich weiß, ich bin ein leuchtendes Vorbild für die Kinder unseres Landes 🙂
Spaß beiseite.
Dabei fällt mir auf, dass viele Autofahrer nochmal extra Gas geben, um noch “drüberzuhuschen”. Und mal ganz ehrlich, wenn ich der Autofahrer bin, dann mache ich das auch. Und du auch!
Jetzt stellt sich also die Frage: Ist eine Fußgängerampel, entgegen ihrer eigentlichen Aufgabe, Fußgänger zu schützen, eine Gefährdung für die Verkehrssicherheit, weil sie zum Rasen verleitet?

microBlog, v0.5

Genervt von der Funktionswucht eines WordPress und der Attitüde eines jeden modernen Blogsystems, der Blogger als solcher sei zu doof für HTML und CSS und deswegen nehmen wir ihm alle Entscheidungen ab, habe ich mich auf die Suche nach einem minimalistischen Blog-System gemacht, mit dem man einfach nur Bloggen kann und das außerdem eine strikte Trennung von Layout und Mark-Up als Grundlage des API-Designs hat. Glaubt ihr ich hab was gefunden?
Nö. Natürlich nicht.
Also hab ich selbst angefangen ein wenig zu programmieren. Im Moment läuft das System im Testbetrieb recht stabil und kann im Großen und Ganzen alles was ich will. Aber vielleicht hat der eine oder andere da draußen ja noch ein paar Verbesserungsvorschläge. Deswegen habe ich mich entschieden meinen kleinen bescheidenen Code zu veröffentlichen, auf das die Community etwas davon habe.

Die ZIP-Datei gibt’s hier microblog-0.5.zip. Lizensiert ist microBlog unter der GPLv3

Features:

  • minimales Blogsystem
  • erzeugt (hoffentlich *g*) XHTML-Code
  • keine Style-Angaben, nur Struktur
  • Datei-Backend, keine Datenbank nötig

Benötigt:

  • PHP5
  • Schreibrechte in einem Ordner

To-Do

  • Trackbacks
  • “Weiterlesen”-Funktion

Schräge Ideen für irgendwann

  • Direkte Integration in Twitter, identi.ca, Facebook, etc
  • Desktop Frontend

Tiefkühlkost

Tiefkühlkost sollte (wie der Name bereits sagt) tiefgekühlt sein. Und was sehe ich gestern abend in einem Rewe in Mainz? Aufgetautes TK-Zeug in einem Wagen direkt neben der Tiefkühltruhe. Irgendwann kam dann ein Mitarbeiter des Supermarktes und hat die Ware seelenruhig in die TK-Truhe geräumt. Mein Gesichtsausdruck kann man wohl am besten mit “WTF!?” beschreiben. Wer weiß, wie lange die Pizza, das Eis oder die Fischstäbchen draußen rumstanden.
Da wird man ganz schnell zum Anhänger eines wie auch immer gearteten Kühlsiegels, das eine mögliche Unterbrechung der Kühlkette anzeigt.

Wenn ich solche Geschichten höre, denke ich immer das passiert ja sonstwo. In Dunkeldeutschland, Bayern, Frankreich oder Großbritannien. Aber bei mir doch nicht! Pustekuchen. Offensichtlich ist da weit weniger Panikmache als viel mehr Realität. Da werde ich wohl in Zukunft eher weniger TK-Kost essen… Und wieder eine glorrreiche Erfindung der Menschheit für den Eimer :-/