Exif-Touch

Oft sind es die kleinen Dinge, die einem das Leben einfach machen. So auch das kleine Perlscript exif-touch von Chris Adams. Damit ändert man das Dateierstellungsdatum von Bildern in das im Exif-Tag des Bildes stehende Aufnahmedatum. Praktisch, wenn man z.B. eine Korrektur der Exif-Tags machen musste, weil die Kamerauhr falsch ging. Continue reading Exif-Touch

Systeminhärente Schwäche von Nummernschlössern

Ich habe mir ein neues Notebookschloss zugelegt und zwar eines mit einem Nummernschloss anstatt eines Schlüssels.Beim Einstellen der Nummernkombination kam mir der Gedanke, dass Nummernschlösser eine systeminhärente Sicherheitslücke haben. Continue reading Systeminhärente Schwäche von Nummernschlössern

Schaltbare Chatkonten für das Messaging Menu von Ubuntu

Kennt ihr das? Ihr wollt mit jemand ganz bestimmtem chatten, habt aber keine Lust in anderen Netzwerken auch angemeldet zu sein. Jetzt kann man natürlich manuell jedes Netzwerk auf “Unsichtbar” stellen, aber das ist etwas umständlich. Viel praktischer wäre es, könnte man im Messaging Menu von Ubuntu wählen, welche Netzwerke gerade aktiv sind und welche nicht. Ich habe dafür mal einen kleinen Mockup erstellt, der zeigt wie ich mir das vorstelle. Continue reading Schaltbare Chatkonten für das Messaging Menu von Ubuntu

Firefox und der RSS-Button

Und ich hab mich schon gewundert, wo der RSS-Feed Button hingekommen ist. Leider meinte Mozilla wohl, RSS sei total 2010 und hat den Button standardmäßig aus der Oberfläche von Firefox ab Version 4 verbannt.
Glücklicherweise kann man sich den Button ziemlich simpel wieder herbei holen:
Rechtsklick irgendwo in die Werkzeugleiste -> “Anpassen” wählen. Jetzt öffnet sich ein Fenster mit jeder Menge mehr oder weniger sinnvoller Knöpfchen, die man in die Werkzeugleiste ziehen kann. Unter anderem auch der RSS-Button. Firefox erkennt automatisch ob in den <meta>-Tags der jeweils aktiven Website RSS-Feeds hinterlegt sind und bietet an diese zu abonnieren.
Wenn man jetzt einen externen Feedreader statt den Dynamischen Lesezeichen von Firefox verwenden möchte – unter Linux z.B. Liferea oder Akregator – dann kopiert man einfach nur noch die Adresszeile des Feeds und fügt ihn im Reader seiner Wahl ein.

Ausprobieren kann man das z.B. mit den Feeds von Bens kleinem Blog. 🙂

MathJax

Heute bin ich über die JavaScript-Bibliothek MathJax gestolpert. Und Hölle, ist das ein geiles Stück Software. Ok, das ist ein wenig nerdig, aber wie scharf ist das denn, wenn man LaTeX-Mathecode in HTML einbauen kann und das auch noch hübsch gerendert wird? Ja ich weiß, dass es auch MathML gibt, aber das wird von vielen Browsern noch nicht unterstützt. MathJax schon.
Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen. (Goethe – Faust, Vorspiel auf dem Theater.)
Als Einstieg mal was simples, die altbekannte pq-Formel
[x_{1,2}=-frac{p}{2}pmsqrt{(frac{p}{2})^{2}-q}]
Oder eine einfache intertemporale Eulerbedingung:
[frac{partial u}{partial C_{t}}=betacdot(1+r)cdotfrac{partial u}{partial C_{t+1}}]
Das war einfach. Jetzt nehmen wir doch mal die intertemporale Budgetbeschränkung des RC in einem Infinite-Horizon-Model mit endogener Produktion:
[overset{infty}{underset{s=1}{sum}}left(frac{1}{1+r}right)^{s-t}C_{s}=(1+r)B_{t}+overset{infty}{underset{s=1}{sum}}left(frac{1}{1+r}right)^{s-t}left(Y_{s}-I_{s}right)+underset{=0,textrm{ Keine Ponzi-Spiele}}{underbrace{underset{Trightarrowinfty}{lim}left(frac{1}{1+r}right)B_{t+T+1}}}]
Coole Sache, oder? Achja… MathJax steht unter der GPL bzw. LGPL und ist somit Freie Software 🙂

Ubuntu One Music Store – Der Praxistest

Heute habe ich zum ersten Mal den Ubuntu One Music Store (UMS) ausprobiert. Die gute Nachricht zu erst: Es gibt wieder Paypal und Click&Buy als Zahlungsmethoden im UMS.
Die Web-ähnliche Oberfläche in Rhythmbox ist zwar verbesserungsfähig funktioniert aber eigentlich recht sauber. Unschön ist, dass UMS meinen Suchbegriff aus dem Suchfeld löscht und auch die Dropdownbox daneben immer wieder auf ‘Artist’ zurückstellt. Auch hängt der Store ab und zu und man muss zurück zum Start. Immerhin bleibt der Warenkorb erhalten. Usability geht anders, aber ich denke mal mit Maverick Meerkat wirds wohl besser.
Die Downloads laufen sehr geht mit Ubuntu One im Hintergrund.
Das größte Problem tut sich dann auf, wenn man seine Musik sucht. Die FAQ von UMS sagt dazu folgendes:

Where are my song files?
The Ubuntu One Music Store downloads purchased songs to a specific folder which is individually synchronised with Ubuntu One (a new feature in Ubuntu 10.04 LTS), rather than to a subfolder of Ubuntu One. For technical reasons, it’s not possible to have one synced folder inside another synced folder. Many people already sync their existing Music folder so this sync would therefore break if we made the Music Store folder a subfolder of ~/Music.
The actual folder is hidden in .ubuntuone, but a symlink to that folder is created in the standard freedesktop data storage area for ubuntuone (likely to be .local/share/ubuntuone on your machine) which has a translatable name so that it can be made available in the user’s choice of language. To browse to the purchased music folder on your desktop:

  • Open Nautilus and browse to your home folder
  • Click View >> Show Hidden Files (Ctrl+H)
  • Browse to “.ubuntuone/Purchased from Ubuntu One”

Soweit so gut. Zumindest technisch kann ich das einigermaßen nachvollziehen, warum es aber nicht in einen Ordner wie ~/UMS o.Ä. gesynct wird bleibt mir ein Rätsel.
Ok. Ich klick mich also zu ~/.ubuntuone/Purchased from Ubuntu One und glaube mich tritt ein Pferd.
Erst nach Artist sortiert, jeweils ein Ordner, darunter jeweils ein Ordner mit dem Albumtitel und darin dann die MP3s, allerdings nur der Titel als Dateiname, keine Nummer, kein Künstler, nix.
Was musste ich mir auch eine Compilation kaufen? 🙂
Vielleicht gibt es wirklich Leute, die ihre Musik so sortieren, aber ich gehöre nicht dazu. Immerhin sind die MP3s sauber getaggt und tauchen problemlos sortiert in Rhythmbox auf. Aber ich hätte trotzdem gerne eine Möglichkeit irgendwo einzustellen, nach welchem Muster UMS die Dateien beim Syncen sortiert und vor allem wohin.
Ansonsten ist UMS wirklich saugut, wenn auch im Vergleich zu Amazon ein bisschen teurer. Aber da ein Teil der Einnahmen an Canonical gehen und somit die Entwicklung von Ubuntu finanzieren, ist es mir das wert.

Moblin v.2.1 auf dem Asus EeePC 1000H

Ein Satz mit X? Das war wohl nix.

Nicht nur, dass es gewaltig beim installieren rumgezickt hat (Fehlerhaftes Image, musste erst den Stick neu mit dem Image befüllen), dann hat Moblin auch den Akku nicht erkannt. Was komisch ist für ein Netbook… Aber naja. Dass das UMTS-Modem ja nur mit Tricks zum Rennen zu bewegen ist wußte ich ja, aber dass nicht mal WLAN funktioniert ist echt zuviel.

Schade schade, so eine tolle Oberfläche (Viel besser als die von Ubuntu Netbook Remix), aber leider noch eher Alpha als Stable. Vielleicht probier ichs in einem halben Jahr nochmal. Aber erstmal wandert jetzt Ubuntu (oder easyPeasy) drauf.

Erfahrungen mit dem Medion-Webstick und AldiTalk

Eigentlich sollte dieser Post schon eine Weile früher kommen, aber irgendwie hab ich die Zeit nicht gefunden. Naja… Besser spät als nie 🙂

Der Webstick funktioniert recht gut, aber ein paar kleinere Stolpersteine sind (zumindest unter Jaunty) schon noch dabei. Eines vorneweg: Trotz allem ist der Webstick eine tolle Sache.

Damit man im Zug eine brauchbare Verbindung hat, muss man den Stick in die Nähe des Fensters legen. Ich werde wohl versuchen einen Saugnapf an den Stick zu basteln, um ihn einfach ans Fenster zu hängen.

In Tunneln verliert man die Verbindung (logisch), aber wenn man wieder draußen ist, kann man nicht mehr zurückverbinden, ohne den Stick abzuziehen und wieder dranzustecken. Naja. Wenn’s weiter nichts ist…

Auch die Abdeckung ist für einen Discounter sehr brauchbar. Klar in Frankfurt, Mainz und Darmstadt gibt’s volles HSDPA (3,6 MBit), aber dass es auch in Seeheim so schnell ist, hätte ich nicht gedacht. Da macht Surfen Spaß, weil es sich genauso verhält wie “normales” Internet. Aber auch mit UMTS oder EDGE ist noch brauchbares eMail-Lesen und Twittern drin.

Mal sehen, wie sich der Stick unter Karmic Koala verhält. Vielleicht ist da ja das Problem mit der verlorenen Verbindung gelöst.

Bennis neues Spielzeug: Gnome Do

Ich habe mich nach der Installation von Ubuntu Karmic Koala vor ner Woche auch mal durch das neue “Software-Center” geklickt. Sehr hübsch das ganze und voller Software 🙂 Da habe ich die eine oder andere nette kleine Anwendung entdeckt. So auch “Gnome Do” und meine Fresse, was ist das für ein geiles Tool! Soviel Spass beim Eintippen von Befehlen hatte ich schon lange nicht mehr. Egal ob Google-Suche, Ordner öffnen, Musik abspielen, Anwendungen ausführen, das geht so fix und so nahtlos. Richtig klasse! Eine tolle Mischung aus Spielerei, Benutzerfreundlichkeit und Konsole 😉 Und was ein echter Linuxer ist, der liebt die Konsole. Und Gnome Do.
http://do.davebsd.com/index.shtml

oder für die Ubuntu-Leute unter uns:

sudo apt-get install gnome-do gnome-do-plugins  gnome-do-plugin-rhythmbox