Exif-Touch

Oft sind es die kleinen Dinge, die einem das Leben einfach machen. So auch das kleine Perlscript exif-touch von Chris Adams. Damit ändert man das Dateierstellungsdatum von Bildern in das im Exif-Tag des Bildes stehende Aufnahmedatum. Praktisch, wenn man z.B. eine Korrektur der Exif-Tags machen musste, weil die Kamerauhr falsch ging. Continue reading Exif-Touch

Schaltbare Chatkonten für das Messaging Menu von Ubuntu

Kennt ihr das? Ihr wollt mit jemand ganz bestimmtem chatten, habt aber keine Lust in anderen Netzwerken auch angemeldet zu sein. Jetzt kann man natürlich manuell jedes Netzwerk auf “Unsichtbar” stellen, aber das ist etwas umständlich. Viel praktischer wäre es, könnte man im Messaging Menu von Ubuntu wählen, welche Netzwerke gerade aktiv sind und welche nicht. Ich habe dafür mal einen kleinen Mockup erstellt, der zeigt wie ich mir das vorstelle. Continue reading Schaltbare Chatkonten für das Messaging Menu von Ubuntu

Webcamprobleme in Ubuntu Natty

Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund streikt unter Ubuntu Natty meine Webcam (Bus 001 Device 002: ID 05a9:2640 OmniVision Technologies, Inc. OV2640 Webcam). Ein bisschen googlen bringt zum Vorschein, dass die Kamera durch das Modul uvcvideo angesprochen wird, was unter Natty wohl ab und zu (bei mir eher immer) nicht geladen wird.
Abhilfe schafft nur das manuelle entladen und neuladen des Moduls. Das kann man natürlich automatisieren. Immerhin.
Wenn man folgende Zeilen in die /etc/rc.local einfügt, wird das Modul beim Systemstart automatisch neu geladen.

## Workaround for webcam issue
#unload webcam module
rmmod uvcvideo
#reload it
modprobe uvcvideo

Wenn man diese Befehle erstmal in einer Konsole ausprobieren möchte, bevor man sie in rc.local einträgt, muss man natürlich noch ein sudo davor setzen. Aber rc.local wird sowieso mit Rootrechten ausgeführt, daher ist sudo im Skript nicht notwendig.

Unity und ich

Ich schreibe diesen Blogpost auf einer Classic Ubuntu 11.04 Sitzung, nachdem ich Unity zwei Monate lang dem Realitätstest unterzogen hatte. Ich habe unter Unity normal gearbeitet, alltägliche Aufgaben wie Surfen, E-Mails lesen, Dokumente erstellen, Videos schauen und Musik hören. Im großen und ganzen unterbricht Unity diese Aufgaben nicht sondern hält sich im Hintergrund. Auch die Umstellungen, wie auf ein globales Menü sind nicht das Problem. Die kleinen Dinge sind es allerdings, die Unity für mich nicht benutzbar machen. Ich bin auf einen klassischen Gnome 2 Desktop zurückgekehrt und hoffe, dass Gnome 3 mit Oneiric stabil läuft. Vielleicht werden auch die Fehler, Bugs und Nervigkeiten von Unity bis Ubuntu 12.04, immerhin eine LTS-Version ausgebügelt, sodass es für mich benutzbar wird. Unity hat – wie die Gnome-Shell – sehr gute und innovative Konzepte und es ist generell richtig heutzutage die althergebrachten Desktopparadigmen in Frage zu stellen und gegebenenfalls über Bord zu werfen. Ich bin Canonical auch gar nicht „böse“, dass Unity bereits in Natty der Standard-Desktop ist. Wären die Nutzer – wie ich – nicht mit Unity konfrontiert worden, gäbe es wohl kaum soviel Feedback. Was mich vielmehr stört, sind die „Unity stinkt“-Artikel, die „Canonical ist böse“-Posts und die „Echte Linux-User verwenden sowieso nur das Terminal“-Beiträge. Ganz im Gegenteil, Canonical hat mit Ubuntu das geschafft, was Red Hat, Mandriva, Fedora, Suse und Debian vorher nicht geschafft hatten: Eine (weitestgehend) einfach zu bedienende, optisch ansprechende und dennoch mächtige Linux-Distribution zusammenzustellen. Canonical gebührt deswegen konstruktive Kritik, ehrliches Feedback und Lob wo es angebracht ist. Flamewars und Getrolle hilft niemandem, am wenigsten der Freien Software.
Im folgenden nun meine konstruktive Kritik:

Global Menu

Prinzipiell ist das Global Menu eine recht gute Idee, um Platz zu sparen, aber es irritiert mich, dass die Menüeinträge nicht ständig sichtbar sind, wie unter Mac OS X (zumindest soweit ich mich an meine zwei Wochen Mac-Dasein erinnere…). Es wird allerdings immer etwas komisch bleiben, wenn ein Fenster nicht den gesamten Bildschirm einnimmt, dass die Menüs optisch und damit auch strukturell von der Anwendung getrennt sind. Das erste ist vermutlich nur die Sache der Implementierung und einfach zu bewerkstelligen. Das zweite ist ein Resultat des Konzepts von Global Menu. Ich würde es begrüßen, wenn die Menüs entweder in der Titelleiste einer Anwendung untergebracht werden (entsprechende Mock-Ups kursieren im Netz) oder aber in einem Menü-Button aufgehen, ähnlich wie im neuen Firefox oder Chrome. Diese letzte Option hat den Charme, dass man sich als Entwickler eher über die Notwendigkeit eines Menüeintrages Gedanken machen muss. Das könnte zur Entrümpelung der Menüs beitragen. Auf der anderen Seite ist es vielleicht eine unnötige UI-Einschränkung für mächtige Anwendungen, wie LibreOffice, Gimp, Inkscape, Scribus, Blender, Ardour, usw. Vielleicht würde eine doppelte API-Struktur, sowohl für herkömmliche Menüs (in der Titelleiste) als auch für Menü-Buttons sinnvoll sein. Aber das wird im aktuellen Entwicklungszyklus nichts mehr. Mit Ubuntu 12.10, das traditionell ein eher experimentelles Release werden wird, könnte man sich allerdings mit solchen Themen befassen.

Indicators

Eines vorweg: Ich liebe Indicators! Aber die Implementierung in Unity ist so seltsam, dass es keinen Spaß macht, sie zu benutzen. Vielleicht ist es ein Bug nur auf meinem System, aber einige Indicators reagieren manchmal nicht, erst das Anklicken eines anderen (z.B. des Me-Menüs) und dann den Mauszeiger zum eigentlich gewünschten Indicator bewegen, bringt das Menü zum Vorschein. Das ist einfach nur nervig und vor allem nicht reproduzierbar. Unter Classic Ubuntu tritt der Fehler nicht auf. Da es noch keinen entsprechenden Bugreport bei Launchpad gibt, werde ich mal einen einstellen.

„Invisible Window“-Bug

Oh, der berüchtigte „Invisible Window“-Bug. Ein ganz seltsames Ding. Das scheint aber an Compiz zu liegen, wenn man den Bugreport liest. Am geschicktesten wäre wohl hier, das Compositing nicht Compiz anzuvertrauen, sondern es von Unity selbst erledigen zu lassen. Ob das mit der angekündigten Umstellung auf Wayland noch was wird? Für mich ist es eigentlich DER Showstopper in Unity. Auf ein Fenster zu klicken und dabei die Funktion eines anderen Fensters auszulösen… Ich weiß, dass es ein Bug ist, aber im Netz nennt man so etwas Clickjacking und es gibt Tools, um sich davor zu schützen. Wie schnell hat man aus Versehen eine wichtige eMail gelöscht oder unwissentlichen einen Haken gesetzt, wo man besser keinen gesetzt hätte.

Lenses

Die Lenses sind ein tolles Konzept. Aber irgendwie inkonsequent. Ich als Terminalbenutzer habe kein Problem damit den Namen eines Programms in die App-Lens einzutippen und mich darüber zu freuen, dass ich schnellen Zugriff darauf habe. Warum funktioniert das nicht auch bei Ordnern? Einige Ordner werden angezeigt, wenn ich beginne den Namen zu schreiben. Andere nicht. Ich habe kein Muster erkennen können, was einen Ordner dazu bringt aufzutauchen bzw. was einen Ordner dazu bringt eben nicht aufzutauchen.

Der KDE-App-Bug

Setzt man KDE-Anwendungen ein, z.B. Akregator, dann verschwindet manchmal das Global Menu. Dieses Verhalten tritt auf, wenn man die betroffene KDE-Anwendung mit (X) in das Systray minimiert und dann von dort aus wieder aufruft. (siehe Bugreport). Ich hoffe dieses Verhalten wird für Oneiric behoben sein.

Das Systray

So genial die Indicators auch sind, deswegen das Systray für alle bis auf ein paar privilegierte Anwendungen zu sperren ist einfach nur eine Designfehlentscheidung. Ich weiß wie man das rückgängig macht und ich habe auch keine Angst vor Dconf, aber ich bin da nicht unbedingt repräsentativ. Ich verstehe die Absicht Canonicals die Systrayüberladung einzudämmen, aber wie auch in der Politik gilt hier, dass willkürliche Verbote mit willkürlichen Ausnahmen schlecht sind. Glücklicherweise sind Programmregeln deutlich einfacher zu implementieren als gewisse Politiken. Man könnte z.B. den Anwender fragen ob er es zulassen möchte, dass ein Programm im Systray auftaucht, wenn es sich installiert. Mit der Zeit bekommt man dann eine eigene, individuelle Liste an Systray-Symbolen, die man wirklich braucht.

Fazit

Unity ist ein notwendiger und richtiger Schritt hin zur Vereinheitlichung des klassischen mit dem mobilen Desktop. Es ist richtig von Canonical hier ein Ubuntu-Alleinstellungsmerkmal zu schaffen, dass modern, schlank, funktional und schick ist. Auch ist es richtig die Community früh damit zu konfrontieren. Aber angesichts der Bugs, die ich oben beschrieben habe – meiner Ansicht nach Showstopper – halte ich Natty für ein Release zu früh. Viele Benutzer haben sich von Unity abgewandt und werden wohl nicht zurückkehren oder Ubuntu vielleicht ganz den Rücken kehren. Ganz wie bei KDE 4.0. Ja, wer Stabilität will, sollte die LTS-Version wählen, aber zwischen Stabilität und Unreife liegen Welten. Unreife Software wird in den Alphas und Betas glattgebügelt. Und erst wenn sie reif ist, sollte sie in die Hauptveröffentlichung kommen. Dann wird die Software poliert, damit Sie stabil genug für die LTS ist. Hier liegt das Versäumnis: Unity ist nicht mehr instabil, aber auch noch nicht reif für eine reguläre Veröffentlichung, geschweige denn LTS. Es hätte sowohl der Software Unity als auch seinem Ansehen besser getan, wäre es als Option in Natty und nicht als Standard gewesen. Ich bin sicher Canonical lernt aus diesem Fehler. Unity hätte es verdient.

Selbsttest

Es müsste jetzt so etwa eine Woche her sein, als die Gnome-Entwickler bekannt gaben, dass im neuen Gnome3 standardmäßig die Minimieren- und Maximierenknöpfe aus den Fenstern entfernt werden. Sofort war die Community gespalten in die Toll-Finder und in die Ablehner. Blogposts schossen aus dem Boden, wie man die Buttons in den aktuellen Vorabversionen von Gnome3 wieder bekommen kann und wie man die Buttons in Gnome2 los wird.
Ich habe mich mal an einen der letzteren Blogposts gehalten und die Buttons bei mir weggeschmissen.

Und ich vermisse sie kein Stück.

Ehrlich. Es hat etwa einen Tag Umgewöhnung gebraucht, aber dann brauchte ich die Buttons nicht mehr. Maximieren geht per Doppelklick auf die Titelleiste und Minimieren mit der mittleren Maustaste. Auch das Ziehen des Fensters an den oberen Bildschirmrand funktioniert zum Maximieren, und durch das Wegziehen wird ein Fenster wieder klein.

Ich finde es gut, wenn mutige Entwickler mit alten Strukturen brechen und versuchen überflüssige Knöpfe, Schalter und sonstwas von modernen Desktops zu entfernen. Weniger Knöpfe, weniger Verwirrung, mehr Konzentration aufs Wesentliche. Zumindest in dieser Designphilosophie können sich die Linux-Entwickler gerne auf Apple beziehen.

Shotwell

Shotwell ist eine Fotoverwaltungssoftware genau wie ich sie mag. Klein, schlank, schnell, mächtig und trotzdem simpel zu bedienen. Seit Ubuntu 10.10 Maverick ist Shotwell zu Recht die Standardsoftware für die Fotoverwaltung unter Ubuntu. Klar gibt’s noch F-Spot, Digikam, Picasa und Co. Aber keine von denen kommt an die Leichtigkeit von Shotwell heran.
Es organisiert die Fotos in beliebig benennbaren Ereignissen (z.B. Heiligabend, Papas Geburtstag, Frühling in Mainz, etc.) Auf der Festplatte liegen die Fotos in einer sehr übersichtlichen Struktur vor. So sind meine Fotos von Heiligabend unter ~/Bilder/Digitalkamera/2010/12/24 abgelegt. Praktisch. Das gleiche gilt auch für Videos, mit denen Shotwell seit der aktuellen Version 0.8.0 umgehen kann.
Trotz Beta-Status ist Shotwell sehr stabil. Abgestürzt ist es noch nicht. Ich verwende es seit ungefähr einem halben Jahr. Wieso schreibe ich ausgerechnet jetzt einen Artikel darüber?
Ich habe gerade die Fotos von Silvester von meiner Kamera in Shotwell importiert. Und wie das an Silvester nunmal so ist gibt es Fotos vor und nach Mitternacht. Shotwell ist aber so schlau und macht ein Ereignis daraus und hängt es unter 31. Dezember 2010 ab. Cool.
Vielleicht sind andere Programme genauso schlau, aber hier fiel es mir gerade auf und das brachte mich dazu einen kleinen Artikel zu schreiben.
Shotwell ist hervorragend in Ubuntu eingebettet. Wenn eine Kamera angestöpselt wird, fragt Ubuntu, ob Shotwell für den Import der Bilder gestartet werden soll. Man kann das Hintergrundbild direkt aus Shotwell heraus festlegen und die Funktion “Bild mit externem Editor öffnen” zeigt auf den jeweils eingestellten Bildbearbeiter (bei mir ist das GIMP).
Darüber hinaus kann Shotwell in Flickr, Facebook und Picasa Web Galleries exportieren und Videos bei Youtube hochladen. Weitere Anbindungen sollen folgen.
Was mir noch fehlt, ist eine mächtige Stapelverarbeitungsfunktion. Vielleicht schauen sich die Leute von Yorba (dem Entwicklerteam) mal Phatch an und übernehmen dort Ideen und/oder Source-Code. Freie Software machts möglich. Shotwell steht unter der GPLv2 und kostet nix.

Das war mein erster Artikel zu kleinen Linux-Anwendungen, die mich entweder in Erstaunen versetzen, mir das (Computer)-Leben ungleich einfacher machen oder einfach nur klasse sind.

Ubuntu One Music Store – Der Praxistest

Heute habe ich zum ersten Mal den Ubuntu One Music Store (UMS) ausprobiert. Die gute Nachricht zu erst: Es gibt wieder Paypal und Click&Buy als Zahlungsmethoden im UMS.
Die Web-ähnliche Oberfläche in Rhythmbox ist zwar verbesserungsfähig funktioniert aber eigentlich recht sauber. Unschön ist, dass UMS meinen Suchbegriff aus dem Suchfeld löscht und auch die Dropdownbox daneben immer wieder auf ‘Artist’ zurückstellt. Auch hängt der Store ab und zu und man muss zurück zum Start. Immerhin bleibt der Warenkorb erhalten. Usability geht anders, aber ich denke mal mit Maverick Meerkat wirds wohl besser.
Die Downloads laufen sehr geht mit Ubuntu One im Hintergrund.
Das größte Problem tut sich dann auf, wenn man seine Musik sucht. Die FAQ von UMS sagt dazu folgendes:

Where are my song files?
The Ubuntu One Music Store downloads purchased songs to a specific folder which is individually synchronised with Ubuntu One (a new feature in Ubuntu 10.04 LTS), rather than to a subfolder of Ubuntu One. For technical reasons, it’s not possible to have one synced folder inside another synced folder. Many people already sync their existing Music folder so this sync would therefore break if we made the Music Store folder a subfolder of ~/Music.
The actual folder is hidden in .ubuntuone, but a symlink to that folder is created in the standard freedesktop data storage area for ubuntuone (likely to be .local/share/ubuntuone on your machine) which has a translatable name so that it can be made available in the user’s choice of language. To browse to the purchased music folder on your desktop:

  • Open Nautilus and browse to your home folder
  • Click View >> Show Hidden Files (Ctrl+H)
  • Browse to “.ubuntuone/Purchased from Ubuntu One”

Soweit so gut. Zumindest technisch kann ich das einigermaßen nachvollziehen, warum es aber nicht in einen Ordner wie ~/UMS o.Ä. gesynct wird bleibt mir ein Rätsel.
Ok. Ich klick mich also zu ~/.ubuntuone/Purchased from Ubuntu One und glaube mich tritt ein Pferd.
Erst nach Artist sortiert, jeweils ein Ordner, darunter jeweils ein Ordner mit dem Albumtitel und darin dann die MP3s, allerdings nur der Titel als Dateiname, keine Nummer, kein Künstler, nix.
Was musste ich mir auch eine Compilation kaufen? 🙂
Vielleicht gibt es wirklich Leute, die ihre Musik so sortieren, aber ich gehöre nicht dazu. Immerhin sind die MP3s sauber getaggt und tauchen problemlos sortiert in Rhythmbox auf. Aber ich hätte trotzdem gerne eine Möglichkeit irgendwo einzustellen, nach welchem Muster UMS die Dateien beim Syncen sortiert und vor allem wohin.
Ansonsten ist UMS wirklich saugut, wenn auch im Vergleich zu Amazon ein bisschen teurer. Aber da ein Teil der Einnahmen an Canonical gehen und somit die Entwicklung von Ubuntu finanzieren, ist es mir das wert.

Moblin v.2.1 auf dem Asus EeePC 1000H

Ein Satz mit X? Das war wohl nix.

Nicht nur, dass es gewaltig beim installieren rumgezickt hat (Fehlerhaftes Image, musste erst den Stick neu mit dem Image befüllen), dann hat Moblin auch den Akku nicht erkannt. Was komisch ist für ein Netbook… Aber naja. Dass das UMTS-Modem ja nur mit Tricks zum Rennen zu bewegen ist wußte ich ja, aber dass nicht mal WLAN funktioniert ist echt zuviel.

Schade schade, so eine tolle Oberfläche (Viel besser als die von Ubuntu Netbook Remix), aber leider noch eher Alpha als Stable. Vielleicht probier ichs in einem halben Jahr nochmal. Aber erstmal wandert jetzt Ubuntu (oder easyPeasy) drauf.

Erfahrungen mit dem Medion-Webstick und AldiTalk

Eigentlich sollte dieser Post schon eine Weile früher kommen, aber irgendwie hab ich die Zeit nicht gefunden. Naja… Besser spät als nie 🙂

Der Webstick funktioniert recht gut, aber ein paar kleinere Stolpersteine sind (zumindest unter Jaunty) schon noch dabei. Eines vorneweg: Trotz allem ist der Webstick eine tolle Sache.

Damit man im Zug eine brauchbare Verbindung hat, muss man den Stick in die Nähe des Fensters legen. Ich werde wohl versuchen einen Saugnapf an den Stick zu basteln, um ihn einfach ans Fenster zu hängen.

In Tunneln verliert man die Verbindung (logisch), aber wenn man wieder draußen ist, kann man nicht mehr zurückverbinden, ohne den Stick abzuziehen und wieder dranzustecken. Naja. Wenn’s weiter nichts ist…

Auch die Abdeckung ist für einen Discounter sehr brauchbar. Klar in Frankfurt, Mainz und Darmstadt gibt’s volles HSDPA (3,6 MBit), aber dass es auch in Seeheim so schnell ist, hätte ich nicht gedacht. Da macht Surfen Spaß, weil es sich genauso verhält wie “normales” Internet. Aber auch mit UMTS oder EDGE ist noch brauchbares eMail-Lesen und Twittern drin.

Mal sehen, wie sich der Stick unter Karmic Koala verhält. Vielleicht ist da ja das Problem mit der verlorenen Verbindung gelöst.