Der Preismechanismus

Es ist die zentrale Erkenntnis der Ökonomik, dass es die Flexibilität der Preise ist, die für die bestmögliche Allokation von Ressourcen sorgt. Jede Störung der Preisanpassung sorgt für Ineffizienzen, Verschwendung und Ungleichgewichte – dabei ist es egal, ob diese Störungen natürlich oder künstlich sind.

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Was ist eine Nachricht wert?

Oder vielmehr, was ist eine nicht gebrachte Nachricht wert. Während die FAZ (berechtigt) vernichtende Kritik an der Krisenpolitik der  EZB übt, hat ebendiese Europäische Zentralbank angekündigt über ein Fünftel der Liquidität der “Dicken Bertha” wieder einzusammeln.
Das ist aber wohl keine Nachricht wert, weil es nicht in das bequeme Bild der marodierenden, südländischen EZB passt. Bei aller berechtigten Kritik, die (auch von mir) an der EZB und ihrer Politik geübt wird, gehört es auch zum guten Ton und wissenschaftlichen Ethos, dass Gutes benannt wird. Das Einsammeln der Liquidität ist etwas Gutes und dafür verdient die EZB Lob und Anerkennung.

It`s the prices, stupid!

Das Briefing über die Europeripherie im aktuellen Economist präsentiert einige schöne Zahlen für Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und Irland. Sinkende Primärdefizite, verbessertes Geschäftsklima, steigende Leistungsbilanzüberschüsse (bzw. sinkende LB-Defizite) und vor allem sinkende Lohnstückkosten. Tenor: Da ist viel passiert, jetzt sollte Deutschland auch etwas für die Peripherie tun.

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