Von Dropbox zu SpiderOak

Nachdem Dropbox verkündet hat, seine AGBs so zu verändern, dass im Falle des Falles auch Daten an US-Ermittlungsbehörden weitergegeben werden können, habe ich für mich entschieden, auch im Lichte der miesen Authentifikationsverfahren, Dropbox den Rücken zu kehren und mich nach einer Alternative umzusehen

Ich habe absolut nichts zu verbergen. Alle meine wirklich privaten Daten liegen nicht in der Cloud und sind sowieso verschlüsselt. Aber nichts desto weniger ist es ein Vertrauensbruch, den Dropbox hier begangen hat. Ich vertraue denen meine Daten an. Da steckt das Wort vertrauen schon drin. Wenn Dropbox schon in die AGBs reinschreibt, meine Daten ggf. an US-Behörden weiterzugeben, wer weiß dann schon, was noch alles mit meinen Daten angestellt wird. Geht gar nicht. Gerade, weil ich so ein langweiliges Leben führe, verbitte ich mir, dass in meinen Daten herumgeschnüffelt wird. Oder auch nur die Möglichkeit besteht rumzuschnüffeln. Das hat weder etwas mit Paranoia noch mit übertriebener Empfindlichkeit zu tun, sondern geht mir prinzipiell gegen den Strich. Ich behandle Dropbox hier wie jeden anderen Menschen und jedes andere Unternehmen auch. Ich vertraue gerne und gebe meinen Mitmenschen gerne eine Vertrauensvorschuss. Zugegeben, das geht manchmal in die Hose, aber die meisten Menschen vergelten es mir ebenfalls mit Vertrauen und einem guten Verhältnis. Gleichermaßen wie ich gerne vertraue, bin ich umso strikter, was Vertrauensbrüche betrifft. Damit meine ich das Ausplaudern von Vertraulichkeiten genauso wie Intrigen hinter meinem Rücken und eben das nachträgliche Ändern einer Vertrauensbasis.

Genau das hat Dropbox gemacht. Und damit hat es mein Vertrauen vollständig und vermutlich dauerhaft verloren. Daher brauche ich eine Alternative um Daten in der Cloud zu lagern. Am besten etwas, bei dem es technisch unmöglich ist, meine Daten weiterzugeben.

Auftritt SpiderOak.

Prinzipiell ist das Konzept von SpiderOak sehr ähnlich zu dem von Dropbox (wenn auch der Name nicht so cool ist). Man wählt Ordner aus, die als Kopie in der Cloud leben und auf allen meinen Rechnern synchronisiert werden. Sehr praktisch für mich, da ich meine Uni-Daten sowohl auf meinem Laptop, als auch auf dem Uni-Account sowie im Netz zur Verfügung habe. Ich speichere eine Datei in einem synchronisierten Ordner und voilá erscheint die Datei auch auf allen anderen Rechnern. SpiderOak ist genau wie Dropbox für Linux, Windows, Mac und einige Smartphonebetriebssysteme verfügbar. Soweit so gut.

SpiderOak hat eine Zero-Knowledge-Policy, d.h. alle Daten werden auf meinem Rechner verschlüsselt und entschlüsselt. Soweit ich weiß, ist es der einzige Cloud-Storage Service, der das so handhabt. In der Cloud liegt nur verschlüsselter Datensalat, mit dem auch SpiderOak nichts anfangen kann, weil auch die Schlüssel nur auf meinen Rechnern vorhanden sind. Praktisch, da man SpiderOak mit allem möglichen drohen kann. Sie können die Daten nicht rausgeben, selbst wenn sie wollten. Das Problem ergibt sich jetzt dahingehend, dass kollaborative Ordner nicht möglich sind, weil dazu mein Mitarbeiter ebenfalls meinen Schlüssel kennen müsste, um in meine SpiderOak hochzuladen. Was natürlich Quatsch wäre. Vielleicht kommt da in Zukunft ein besseres Verfahren, dass Daten z.B. für zwei oder mehrere Personen gleichzeitig verschlüsselt werden, wie es GnuPG auch kann.

Prinzipiell kann man eine solche Lösung aber auch mit einem Git-Repository und einer Handvoll GnuPG-Schlüssel realisieren, auch wenn das natürlich nix für den normalen Benutzer ist, sondern eher für den Geek/Nerd. Für mich ist diese Funktion aber eher zweitrangig, nicht nur, weil ich auch die Nerd-Lösung aufsetzen könnte, sondern weil ich generelle eher wenig kollaborativ mit Dropbox gearbeitet habe.

Auch den Einsatz eines TrueCrypt-Containers erscheint mir nicht zielführend, da das funktionieren desselben voraussetzt, dass der Dropbox-Client weiterhin fähig ist nur ein Delta des Containers abzugleichen und nicht den ganzen Container bei jeder Änderung hochzuladen. Auch wenn es im Moment möglich ist, ich vertraue Dropbox nicht, dass sie diese Funktion auch in Zukunft noch anbieten. Mal abgesehen davon, dass der Einsatz von TrueCrypt in der Dropbox auch wieder Kollaborationsprobleme mit sich bringt und sei es nur dem Kollegen zu erklären, was TrueCrypt ist, was es macht, wie man es installiert und wie man es mit Dropbox einsetzt. Da kannste auch gleich SpiderOak nehmen.

Ein letzter Punkt, der mich noch nervt. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Dropbox noch einem Kumpel und meiner Freundin schmackhaft gemacht. Auf die Frage, ob das denn sicher sei und ob Dropbox vertrauenswürdig sei, antwortete ich: “Klar sind die das. Wenn die es nicht wäre, platzt ihr Geschäftsmodell und sie sind weg vom Fenster.”
Schade, dass Dropbox mein Vertrauen so leichtfertig verspielt hat. Ich hoffe, dass Dropbox seine AGBs und seine Technik entsprechend ändert, um Vertrauen zurückzugewinnen. Oder aber vom Markt verschwindet.

Petition “Aufhebung des Tanzverbots an Feiertagen in Hessen”

Also mal abgesehen davon, dass in einer modernen, säkularen Republik mit Trennung von Staat und Religion ein Tanzverbot an christlichen Feiertagen total daneben ist, finde ich es umso erschreckender, dass aus den Reihen der FDP – einer zumindest auf dem Papier säkularen Partei –  Stimmen zu hören sind, die das hessische Feiertagsgesetz “modern” und “zeitgemäß” finden.
Ich finde die entsprechenden Paragrafen das ganze Gesetz rückständig, und anachronistisch. Eigentlich müsste das ganze Gesetz in den Häxler und ein neues Gesetz für das 21. Jahrhundert her, oder aber man überlässt die Freizeit- und Religionsgestaltung vollständig dem Bürger und greift staatlicherseits überhaupt nicht ein.

Wie auch immer, ein erster Ansatz ist die Aufhebung des Tanzverbotes an Feiertagen. Vielleicht möchte ja jemand tanzenderweise der Auferstehung Jesu gedenken? Oder wieso wird die Religionsausübung von Juden, Muslimen, Buddhisten oder Naturreligionen nicht durch Tanzverbote geschützt? Woher nimmt sich der Staat das Recht in die grundgesetzlich garantierte freie Religionsausübung einzugreifen und nur den Kirchgang als wünschenswerte Feiertagshandlung zu schützen?

Ich habe im Netz folgende Petition gefunden und mitgezeichnet. Vielleicht überlegt sich der eine oder andere Leser ebenfalls mitzuzeichnen.

Brauchen wir eine Wahlpflicht?

Heute war die Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters von Darmstadt. Unabhängig vom Ergebnis, gibt mir vor allem eine Zahl zu denken:

36,2%

Nein, das ist nicht das Ergebnis von Walter Hoffmann (der hatte noch weniger), sondern die Wahlbeteiligung. Leider passt das ins Bild der Wahlbeteiligungen der letzten Jahre.
Ein gutes Drittel der Darmstädter Wahlberechtigten sind überhaupt nur ihrem edelsten Bürgerrecht nachgekommen und haben abgestimmt. Verrechnet man jetzt die 69,1% von Jochen Partsch mit der Wahlbeteiligung so kommt man 25,01%. Grad mal ein Viertel der Wahlberechtigten haben den neuen Oberbürgermeister gewählt. Eine Minderheit hat entschieden, wie regiert wird.
Das mag jetzt drastisch klingen, aber wann immer Minderheiten über das Wohl und Wehe von Mehrheiten entscheiden geht das in die Hose. Auch wenn es der Mehrheit egal sein sollte, jetzt müssen sie damit leben, dass wenige ihre Macht genutzt haben. Und der Oberbürgermeister regiert alle Darmstädter, nicht nur seine Wähler.
Wenn man auf die Gründe schaut, dann sind wohl viele konservative und liberale Wähler heute zuhause (oder draußen) geblieben, weil es ihnen in der Tat wurscht ist ob ein Grüner Linker oder ein Roter Linker zukünftig im Rathaus sitzt, also die Alternative fehlt. Das ist nunmal das Wesen einer Stichwahl.

Die viel spannendere Frage ist aber, ob es noch richtig ist von Legitimität zu sprechen, wenn ein Oberbürgermeister nur noch von einer Minderheit “legitimiert” wird. Vielleicht würde eine Wahlpflicht, wie sie die Schweiz hat, helfen dieses Legitimierungsproblem zu lösen. Liberale kontern hierbei zu Recht natürlich sofort, dass es dem freiheitlichen Gedanken widerspricht, “das kleinere Übel” wählen zu müssen, wenn alle Wahlmöglichkeiten blöd sind. Und in der Tat ist eine Wahlpflicht eine Einschränkung der Freiheit seine Stimme nicht abzugeben. Was ein (zumindest akademisch) interessanter Zwiespalt ist. Demokraten sollten immer wählen gehen, aber gleichzeitig auch die Freiheit haben es sein zu lassen, wenn ihnen die Wahlmöglichkeiten nicht gefallen.
Ich persönlich halte eine Wahlpflicht nicht für geeignet, dieses Legitimationsproblem zu lösen. Zum einen, weil ich Pflichten gegenüber per se abgeneigt bin, zum anderen aus ganz pragmatischen Gründen der Durchsetzung einer solchen Pflicht. Sollen dann um 17:30 die Feldjäger kommen, um die Nichtwähler zur Urne zu zerren? Bitte nicht.

Eine andere, wie ich finde, viel charmantere Idee ist die qualifizierte Mehrheit. Oder etwas anders formuliert: das Quorum. Eine Wahl ist erst dann gültig, wenn die Wahlbeteiligung hoch genug war. Da könnte man über verschiedene Modi nachdenken. Ich hielte ein System, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten berücksichtigt für das geeignetste. In diesem System würde die Wahl erst dann gültig sein, wenn die Stimmen, die der Sieger bekommen hat, auch die absolute Mehrheit der Wahlberechtigten hat. Also erst wenn der Sieger 50% + 1 Stimme der Wahlberechtigten bekommen hat. Sollte das Quorum nicht erreicht werden, kann man wieder drüber nachdenken, was passiert. Vielleicht ist es dann sinnvoll die Wahl zu wiederholen. Möglicherweise kann man aber auch die Wahl um eine gewisse Zeit (ein halbes oder ganzes Jahr) verschieben und die aktuelle Besetzung bleibt geschäftsführend ohne Gestaltungsspielraum im Amt, wie z.B. die hessische Landesregierung im Jahr 2008.
Ob das durchsetzbar ist, weiß ich nicht, aber vielleicht hilft es als Beitrag zur Debatte. Und diese Debatte muss von Demokraten geführt werden. Das Legitimationsproblem ist real.

UPDATE (11.4., 10:21 Uhr)
Ich habe nochmal über meinen Vorschlag zur Gestaltung eines Quorums aus dem letzten Absatz nachgedacht und halte ihn inzwischen für unpraktikabel.
Wie das nebenstehende Diagramm zeigt sind die Stimmenanteile des Siegers bei gegebener Wahlbeteiligung unrealistisch hoch, selbst unter günstigen Bedingung.
Z.B. müsste bei 80% Wahlbeteiligung der Sieger einen Stimmenanteil von 62,5% haben, um die absolute Mehrheit des Volkes hinter sich zu haben (50%-Quorum).
Von daher ist die Idee zwar akademisch “nett”, aber vollständig unrealistisch in einer so diversifizierten Parteienlandschaft wie der deutschen.
Daher ist die Einführung eines starren Quorums vielleicht nicht eleganteste, aber eine zumindest pragmatische Lösung. Wobei sich natürlich die Frage stellt, was passiert wenn das Quorum nicht erfüllt wird.

Strobotone – Flashback Forward [iD.067]

Jippie, die neue Ideology ist da. Und wie erwartet ist Flashback Forward ein Feuerwerk elektronischer Musik. Strobotone hat mit zehn Titeln ein über ein-stündiges Album abgeliefert, das sich im Sound gemütlich zwischen House, Big Beat, Pop und Electro eingroovt.
Der Eröffnungstitel Ultimate legt gleich gut los, Ein Housegerüst, der Gesang einer Dame und sanfte Anleihen bei den 1980ern sorgen für gute Stimmung auf der Tanzfläche oder im Kopfhörer.
Electropoppig geht es mit Kites weiter, das mich an die Instrumental-Titel der 1990er erinnert und eigentlich auch von den Pet Shop Boys oder Empire Of The Sun sein könnte.
Mit Fission Precision habe ich wohl den Opener für mein nächstes Deep House-Set gefunden. Rhodes-Klänge, Synthie-Flächen und Breakbeats lassen mich an die Platten von Vincenzo denken.
Good Dressed besticht durch minimales Arrangement, einem zerhackten Rap-Sample und zielt wohl direkt auf den Club. Kommt gut.
Big Beat gepaart mit Space-Musik: Das ist Paperworks. Klingt schräg, ist es auch. Vielleicht nichts für ein DJ-Set, aber das Spiel mit den Dissonanzen hört sich über die Kopfhörer doch sehr fein an.
Funky und lateinamerikanisch angehaucht geht’s weiter mit Artificial Excellence. Dieser Latin-Disco-Funk-House-Mischmasch macht im Club sicher einen Heidenspaß 🙂
Bei Concise – Insensate (Strobotone Remix) kommen die 1990er ganz dick wieder. Mit fetten Ravesynthies, Vocoder-Stimmen und Breakbeats. Cooles Teil!
Einer muss leider das Schlusslicht sein. Theoretical Romance ist für mich der schwächste Titel des Albums. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu doof, um einen Zugang zu finden.
Dafür gefällt mir Terraform viel besser. Erinnert mich irgendwie an den Soundtrack von Deus Ex. Dunkel, urban und cool.
Den Abschluss macht Venusian Clouds und ist passend zum Namen Space Musik vom feinsten. Wer hier nicht an Vangelis & Co denken muss, ist wohl zu jung, oder hat die 1990er verschlafen 🙂
Ein tolles Album mit Wiederhörwert. Ideology stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass es zu Recht als bestes Netlabel bezeichnet wird.
Anspieltipps: Ultimate, FissionPrecision, Terraform
Link zum Release: Strobotone – Flashback Forward [iD.067]

Hintergrundbilder – Frühling 2011

Heute mal was neues. Ich habe einige Bilder aus meiner aktuellen Frühlingsserie getrimmt und als Hintergrundbilder zurecht gemacht. Und hier kann man sie downloaden. Ich habe mich für sechs Bilder entschieden, die jeweils in den Auflösungen 1680×1050 und 1920×1080 vorliegen. Wer eine andere Auflösung haben möchte, schreibe bitte einen entsprechenden Kommentar.
Die Bilder sind unter einer CC-BY-NC-SA 3.0 Deutschland lizensiert, guckstu auch hier: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de

1680×1050 Set
1920×1080 Set

Vorschau:

 
Hübsch, gell? 🙂

Zu meinem Rücktritt und Parteiaustritt

Wie das Darmstädter Echo (Die Umstädter Gerüchteküche, 2.4.2011) und der Odenwälder Bote berichtet haben, bin ich am 31.3.2011 von meinem Amt als Kommissarischer Vorsitzender der FDP für Groß-Umstadt zurückgetreten und habe meine Mitgliedschaft in der FDP beendet.
Bevor irgendwelche falschen Eindrück oder Gerüchte entstehen, oder der politische (Ex-)Konkurrent diese Schritte in falsches Licht rückt, möchte ich meine Beweggründe im folgenden darlegen.
Meine Schritte haben nichts, aber auch wirklich gar nichts mit dem Ergebnis der FDP bei den Kommunalwahlen zu tun. In Groß-Umstadt hatte die FDP entgegen aller Trends sogar 0,8 Prozentpunkte gewonnen, auch wenn kein weiteres Mandat für die Stadtverordnetenversammlung für die FDP dabei herauskam. Mein Rücktritt vom Vorsitz der Groß-Umstädter FDP ist mit der Tatsache zu begründen, dass Pressemitteilungen nicht nur ohne meine Genehmigung sondern sogar ohne meine Kenntnis herausgegeben wurden. Allein diese Tatsache ist bereits bedenklich. Da aber der Inhalt besagter Pressemitteilungen so haarsträubend, beleidigend, polemisch und stellenweise aus der Luft gegriffen war, ist der Rücktritt und die Aufgabe aller Ämter die einzige Konsequenz, die ich mit reinem Gewissen ziehen kann.
Mein gleichzeitiger Parteiaustritt war die Konsequenz aus Überlegungen, die bereits ein Jahr lang anhalten. Ich habe trotz der erbärmlichen Regierungs- und Fraktionsarbeit die Loyalität zur Partei gehalten, auch wenn ich inhaltlich schon seit etwa Januar 2010 enttäuscht von der Regierungsbeteiligung der FDP gewesen bin. In den letzten Wochen hat die FDP dann völlig absurde Entscheidungen mitgetragen, die eine Mitgliedschaft für mich, als Liberalen, unmöglich macht. Liberale stimmen keinen Mindestlöhnen zu, Liberale stehen nicht in der Gegend herum, während ein Volk um Beistand gegen einen mordenden Diktator bittet und Liberale tauschen keine Bürgerrechte als politische Verhandlungsmasse gegen andere Zugeständnisse ein, um nur drei FDP-Absurditäten zu nennen. Die Vorkommnisse in Groß-Umstadt waren dann der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Dass mir nun von Seiten einiger FDP-Mitglieder “Schnellschüsse”, “Unüberlegtheit” und mangelnde Überzeugung von den Zielen der Partei vorgeworfen wird, macht meine Entscheidung nur richtiger.

SouTHboy – Peaks and Valleys EP [MLD005]

Oh, was ist Melodica doch für ein schickes Netlabel. Und was gibt’s da für schöne Musik. Alles schwankt zwischen Chillout, IDM, Drum’n Bass und natürlich Deep House. Und einer der Deep House Releases hat es mir angetan: SouTHboy – Peaks and Valleys EP.
Der 4-Tracker beginnt mit “Brief Encounter“, das eher techdubbig daherkommt. Ein Track für nächtliche Autobahnfahrten. Nummer zwei auf der Liste ist “Ohrwurm” mit seinen Deep House Grooves und Latin-Anleihen. Ob es ein Ohrwurm ist, könnt ihr selbst hören. Wie alle Musik, die ich hier präsentiere, ist auch diese EP unter einer Creative Commons lizensiert und kostenlos im Netz zu haben. Ähnlich techdubbig beginnt “Nearer From You“, aber schnell geht es hier doch in Richtung Deep House, wenn jazzige Akkorde, Rhodes-Klänge und sanfte Acidlines ausgepackt werden. Cool.
Den Abschluss macht “Ascent“, einem groovigen,  treibenden Stück Progressive House. Und ich habe das Gefühl, dass SouTHboy hier ein kleines Sample von Kylie Minogue verwendet hat.

Anspieltipp: SouTHboy – Ascent

Melodica Netlabel
Download von SouTHboy – Peaks and Valleys EP [MLD005] bei Archive.org