microBlog, v0.5

Genervt von der Funktionswucht eines WordPress und der Attitüde eines jeden modernen Blogsystems, der Blogger als solcher sei zu doof für HTML und CSS und deswegen nehmen wir ihm alle Entscheidungen ab, habe ich mich auf die Suche nach einem minimalistischen Blog-System gemacht, mit dem man einfach nur Bloggen kann und das außerdem eine strikte Trennung von Layout und Mark-Up als Grundlage des API-Designs hat. Glaubt ihr ich hab was gefunden?
Nö. Natürlich nicht.
Also hab ich selbst angefangen ein wenig zu programmieren. Im Moment läuft das System im Testbetrieb recht stabil und kann im Großen und Ganzen alles was ich will. Aber vielleicht hat der eine oder andere da draußen ja noch ein paar Verbesserungsvorschläge. Deswegen habe ich mich entschieden meinen kleinen bescheidenen Code zu veröffentlichen, auf das die Community etwas davon habe.

Die ZIP-Datei gibt’s hier microblog-0.5.zip. Lizensiert ist microBlog unter der GPLv3

Features:

  • minimales Blogsystem
  • erzeugt (hoffentlich *g*) XHTML-Code
  • keine Style-Angaben, nur Struktur
  • Datei-Backend, keine Datenbank nötig

Benötigt:

  • PHP5
  • Schreibrechte in einem Ordner

To-Do

  • Trackbacks
  • “Weiterlesen”-Funktion

Schräge Ideen für irgendwann

  • Direkte Integration in Twitter, identi.ca, Facebook, etc
  • Desktop Frontend

Leserbrief zum Artikel der SPD im Odenwälder Boten vom 9.3.2010

Das alte Sprichwort, nur getroffene Hunde bellen, bewahrheitet sich ein weiteres Mal. Schade nur, dass sich die SPD auf das Niveau der persönlichen Anfeindung gegen Tilman Brauneck herablässt und sich somit für jede vernünftige Diskussion disqualifiziert.
Gerne würde ich noch ein paar Zeilen zu elf Jahren SPD-Regierungsbeteiligung im Bund schreiben, in denen die Sozialdemokraten es nicht hinbekommen haben eine Gemeindefinanzreform auf die Beine zu stellen. Oder über die Gründe für die Wirtschaftskrise, aber dazu müßte die SPD sich erstmal einige Grundlagen der Makroökonomik aneignen, da ihr die fundamentalsten Zusammenhänge von Geldmarkt, Arbeitsmarkt und Gütermarkt wohl nicht so recht klar sind.
Aber ich vertraue darauf, dass die Groß-Umstädter das Gemotze der Sozialdemokraten als genau das erkennt. Wenn die SPD ihre pubertäre Phase durchgemacht hat, können wir gerne weiter diskutieren, aber bitte nicht auf diesem Niveau. Da hat Groß-Umstadt besseres verdient.