Leseempfehlung: Zur Bankenaufsicht der EZB

Heute empfehle ich mal zwei Artikel, die sich beide mit der baldigen Bankenaufsicht der EZB beschäftigen. Diese soll Anfang 2014 in Kraft treten. Allerdings musste heute ein Bundesbanker, dessen Vortrag ich in der Uni gehört habe, zugeben, dass man nach noch nicht genau weiß, ob die EZB die operative oder die hoheitliche Bankenaufsicht bekommt. Von der operativen Aufsicht mit Vor-Ort-Kontrollen sollte die EZB die Finger lassen; das können die jeweils nationalen Aufsichtsbehörden viel besser, weil sie viel mehr Erfahrung haben. Die hoheitliche Aufsicht darf die Notenbank dagegen unter keinen Umständen bekommen. Warum das so ist erklären meine beiden Leseempfehlungen.

Zum einen den Kommentar „Allmächtige EZB“ von Holger Steltzner vom 13.12.2012 und zum anderen der Blogeintrag „ECB dilemma“ von John ‚The Grumpy Economist‘ Cochrane.

Was denkst Du? Ist die Bankenaufsicht bei der EZB nicht schlimm und regt nur noch „angestaubte Ordnungspolitiker“ (Steltzner) auf? Oder entscheiden unsere Regierungen mal wieder über Dinge, die sie nicht verstehen und wir Bürger müssen hinterher die Zeche zahlen? Ich freue mich auf Deine Kommentare.

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.

2 Gedanken zu „Leseempfehlung: Zur Bankenaufsicht der EZB“

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