Leseempfehlung: „Raus aus dem Euro“

Ich bin in meiner Twitter-Timeline auf ein Essay von Roger Bootle, Träger des Wolfson Economics Prize, aufmerksam gemacht worden. (Danke, Armin!) Herr Bootle analysiert dort auf drei sehr lesenswerten Seiten die Euro-Misere und warum es sinnvoll sei, die Eurozone zumindest teilweise aufzulösen.

Ich habe seiner Analyse nichts wesentliches hinzuzufügen und teile auch seine Einschätzung hinsichtlich der Zukunft der Eurozone. Aber ich würde den Euro nicht als größte Katastrophe der jüngeren europäischen Geschichte bezeichnen wollen. Das Problem ist meines Erachtens der Versuch der Politik den Euro auf eine andere Kante des Trilemmas der Währungsunion zu schieben. Aber abgesehen von dieser Detailfrage über die Ursache der Eurokrise stimme ich Herrn Bootle zu. Sein Essay ist genau deshalb lesenswert, weil es schonungslos und nüchtern aufdeckt, woran die Eurozone leidet.

http://www.capital.de/finanzen/:Essay–Raus-aus-dem-Euro/100047263.html?p=1

Was meinst Du? Hat Herr Bootle recht oder ist das alles Schwarzmalerei?

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Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.