Trichet spricht Klartext

Endlich. Der Chef der EZB, Jean-Claude Trichet, den ich auch nicht immer mit Kritik verschont habe, spricht Klartext. Er erinnert daran, wer den Stabilitätspakt aufgeweicht hat und wer die Verantwortung für den Euro-Schlammassel trägt.

http://insider.thomsonreuters.com/link.html?cn=share&cid=260559&shareToken=MzozNmI0MmFhZC1jYmU0LTRlYWQtYmI2Zi05Y2IxMDY3ZDFlMjI%3D

Ich hoffe, in Berlin und Paris hat man genau gehört, was in Frankfurt gesagt wurde.

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.

4 Gedanken zu „Trichet spricht Klartext“

  1. Das will doch aber keiner hören 🙂
    Genauso wie keiner mehr weis wie man Maastricht überhaupt schreibt.

    Schade nur das die FDP sich hier nicht endlich mal profiliert. Es wäre so einfach…

    1. Tja. Da sagst Du was… Das Echo hat es heute auch mit keiner Silbe erwähnt. Nicht mal, dass es die übliche PK gab.

      Die FDP und profilieren? Damit die FDP sich profilieren kann, muss sie die ganzen Karrieristen, Opportunisten und Gernegroß‘ loswerden. Das geht aber leider wohl nur, wenn sie aus dem Bundestag fliegt und die verbliebene Restpartei genügend Zeit hat sich darüber im Klaren zu werden, was sie eigentlich falsch gemacht hat und dann die richtigen Schlüsse zieht. Aber das sind eine ganze Menge Wenns. Ich hab da keine Hoffnung mehr für die FDP.

  2. Hi Ben, ja, das ist mal Klartext. Dafür hat Trichet meinen Respekt. Aber leider sind die Worte der Mahner immer noch nicht LAUT genug. Ich würde mir wünschen, dass mehr einflussreich Europäer in diese Kerbe hauen. Was meint eigentlich Draghi (der Italiener)?

    1. Der Rest der einflussreichen Europäer arbeitet blöderweise an der Zerstörung des Euro… :-/
      Draghi hat sich oft genug mit Berlusconi angelegt und gilt (wohl zurecht) als Falke. ich denke mal, er ist ein guter Mann an der EZB-Spitze. Schade nur, dass er sich einen neuen Chefvolkswirt suchen muss. Die Expertise und der klare Kurs von Jürgen Stark werden der EZB fehlen.

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