Leserbrief zum Artikel der SPD im Odenwälder Boten vom 9.3.2010

Das alte Sprichwort, nur getroffene Hunde bellen, bewahrheitet sich ein weiteres Mal. Schade nur, dass sich die SPD auf das Niveau der persönlichen Anfeindung gegen Tilman Brauneck herablässt und sich somit für jede vernünftige Diskussion disqualifiziert.
Gerne würde ich noch ein paar Zeilen zu elf Jahren SPD-Regierungsbeteiligung im Bund schreiben, in denen die Sozialdemokraten es nicht hinbekommen haben eine Gemeindefinanzreform auf die Beine zu stellen. Oder über die Gründe für die Wirtschaftskrise, aber dazu müßte die SPD sich erstmal einige Grundlagen der Makroökonomik aneignen, da ihr die fundamentalsten Zusammenhänge von Geldmarkt, Arbeitsmarkt und Gütermarkt wohl nicht so recht klar sind.
Aber ich vertraue darauf, dass die Groß-Umstädter das Gemotze der Sozialdemokraten als genau das erkennt. Wenn die SPD ihre pubertäre Phase durchgemacht hat, können wir gerne weiter diskutieren, aber bitte nicht auf diesem Niveau. Da hat Groß-Umstadt besseres verdient.

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.