Leseempfehlung „Deutschlands gescheiterte Klimapolitik“

Björn Lomborg will die Welt zu einem besseren Ort machen. Der 50 Jahre alte dänische Politologe und Statistiker setzt auf die Überzeugungskraft der Zahlen. 2004 lud er renommierte Ökonomen nach Kopenhagen ein, um herauszufinden, wo die knappen Entwicklungsmilliarden die größte Wirkung erzielen im Kampf gegen Hunger, Krankheit und Armut. Blauäugigen Klimaschützern rechnet er vor, wie wenig die Milliardensubventionen für die Erneuerbaren für das Weltklima erreichen.

FAZ: „Deutschlands gescheiterte Klimapolitik

Lesenswert, weil er auf das eigentliche Problem der politischen Interessen von China, Indien und Co. eingeht, den Lebensstandard zu erhöhen. Lomborg präsentiert auch eine Alternative zu Subventionen (Spoiler Alarm: Nicht Kernkraft).

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.

2 Gedanken zu „Leseempfehlung „Deutschlands gescheiterte Klimapolitik““

  1. Interessanter Artikel und ich als Linker frage mich angesichts solcher Artikel dann auch, ob die erneuerbaren Energien wirklich die Lösung sind.
    In Bezug auf Energiewende und Klimawandel würde ich mich als ideologiefrei bewerten und lasse mich dann mit guten Argumenten auch von solchen Positionen überzeugen, wie Herr Lomborg sie hat.

    Nur kann ich leider unmöglich wissen, ob das nun stimmt, was der da schreibt.
    Laut Wikipedia wird diesem Herrn ja auch unredlicher Umgang mit Zahlen usw. vorgeworfen.

    Solche Aussagen lassen mich dann auch zweifeln:
    „Das hat zum schwindelerregenden Anstieg der deutschen Strompreise geführt. Den Daten der OECD und der Internationalen Energieagentur zufolge sind die Strompreise für deutsche Haushalte zwischen 2000 und 2013 inflationsbereinigt um 80 Prozent gestiegen.“

    Also meines Wissens stimmt das nicht. Die Stromproduktionskosten sind stark gesunken, was aber schlicht nicht von den Energiekonzernen an den Verbraucher weitergegeben wird.
    Laut SPIEGEL ONLINE sind die gestiegenen Preise bis 2008 auch auf arabische Krisen und die gestiegene Nachfrage von Investoren nach Rohstoffen zurückzuführen.

    1. Ideologiefreiheit ist der Schlüssel (nicht nur bei der Klimapolitik).

      Und ob etwas stimmt oder nicht, lässt sich üblicherweise nur durch rigorose, unvoreingenomme Empirie überprüfen. Leider macht auch die Klimaforschung eher den Eindruck von ideologisch geprägter Arbeit, wo man das „nachweist“, was der Auftraggeber gerne hätte.

      Ob SPON natürlich eine so wahnsinnig glaubwürdige Quelle ist, darf auch zumindest hinterfragt werden. 😉

Kommentare sind geschlossen.