Kate Orange – Dance Star

Wieder was von Jamendo. Kate Oranges Album „Dance Star“ ist ein Gute-Laune-Trip zwischen Disco, Electro-Pop, Dance und Techhouse.
Das neun Titel umfassende Album beginnt mit „Stereo Radio“, einem Dancetitel, den man ohne Probleme auch bei Madonna, Kylie oder Lady GaGa finden könnte. „Mad Party“, mit knappen 8 Minuten ein etwas längerer Titel kommt ziemlich techhousig daher. Eher was für den Club so gegen 4 oder 5 Uhr. „Ladies“ dagegen ist wieder eher radiotauglich, auch von der Länge her, fette Sawtooth Beats über Kates lasziver Stimme: das macht schon Spaß.
Und wieder zurück in die Techhouse-Ecke. „I can’t sleep“ ist ein typischer Vertreter des Genres für die Tanzfläche. Eher experimentell mit Breakbeats und glockenähnlichen Klängen ist „Why“ nicht unbedingt was fürs Radio, wohl aber für den Kopfhörer.
Mit den Titeln sechs und sieben folgen die Tiefpunkte des Albums. Wobei eigentlich ist es ein Tiefpunkt. Es ist derselbe Titel, einmal auf Englisch und einmal auf Russisch. Das ändert aber nichts daran, dass es komisch arrangiert ist und Kate die Töne nicht trifft. Naja. Einfach skippen.
Nummer acht ist eine Art Electro-Ballade, die mich irgendwie an Schiller denken lässt. Auch hier singt Kate auf Russisch. Und trifft die Töne 🙂
Den Abschluss bildet ein Instrumentalstück aus der Techhouse-Abteilung. Nicht schlecht, aber vielleicht wäre eine andere Anordnung der Titel auf dem Album besser gewesen.

Nichts desto trotz zeigt auch Kate Orange, dass Freie Musik echte Perlen zu bieten hat. Runterladen kann man das ganze hier.

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.