Willkommen in Matsch!

Nein, das ist kein Typo in der Überschrift. Ich habe beschlossen, die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz in Matsch umzubenennen. Mit den Stadtteilen Matschfeld-Matschenberg, Matschheim, Matschenheim, Matschenau, Matschesheim und Matschen.
Warum?
Nun ja. Weil’s passt.
Ein derart episches Versagen ist mir noch nicht untergekommen. Nichts ist geräumt, die Stadt versinkt im Schneematsch oder unter festgefahrenen Eisdecken. Kein Bus fährt und interessanterweise auch keine Räumfahrzeuge. Das kann nicht daran liegen, dass heute Sonntag ist. Wenn Taxis und PKWs, sowie Straßenbahnen fahren können, dann schafft es ein gut motorisiertes Räumfahrzeug alle mal. Oder sind die alle in Hessen in Einsatz, also wo sie gekauft und bezahlt wurden.
Matschland-Pfalz sollte sich mal Gedanken machen, ob die Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich, nicht vielleicht auch dafür ausgegeben werden können, die Städte befahrbar zu halten. Ich habe im Radio gehört, dass auch in Koblenz und Trier keine Busse fahren. Hier werden die Prioritäten falsch gesetzt und der Länderfinanzausgleich zementiert diese Fehlanreize sogar noch. Bevor man an die Luxus-Probleme geht, sollte man erst mal die Grundlagen auf die Reihe bekommen. Zum Beispiel Straßendienst im Winter.

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.