Von Servern, die laufen wie geschmiert

Ok, auch auf die Gefahr hin, dass das hier jetzt ein Frust-Post wird, weil der Terminalserver grad nicht funzt, muss ich diesen Gedanken jetzt mal aufschreiben:
In meiner Statistikvorlesung verwenden wir ein Statistikprogramm, dass zugegebenermaßen ziemlich gut ist. Leider nur ist es weder frei noch kostenlos, somit für den Einsatz an einer Universität reichlich ungeeignet. Ich kann es nur verwenden, wenn ich mich auf den Terminalserver der Uni einlogge oder direkt im PC-Pool sitze. So weit, so blöd. Warum man hier nicht das freie GNU R verwendet, das in der Bedienung genauso kryptisch ist, aber lizenzkostenfrei bleibt, ist mir schleierhaft.
Aber dass die Uni Windowsserver einsetzt, die offenbar nur langsam sein können und ab und zu mal abstürzen, ist mehr als ärgerlich. Warum wirft die Uni bzw. das Land Rheinland-Pfalz Geld für Windowslizenzen raus, wenn es ein Linux auch tun würde? Könnte es daran liegen, dass das Land einen Kooperationsvertrag mit Microsoft hat und die Lizenzen nachgeworfen bekommt? Man muss ja vermeiden, dass die armen Studis mit etwas anderem als Windows, Internet Explorer und MS Office konfrontiert werden… Zählt das als schmieren und geschmiert werden?

Veröffentlicht von

Benjamin

Bloggt über Wirtschaft und Politik. Nimmt Ordnungspolitik ernst. Promoviert über Währungsunionen. Blogs about Economics and Politics. Takes Ordnungspolitik seriously. Studies monetary unions for his doctorate.